Ungefähr zwei Drittel aller Menschen, die unter übermäßigen Ängsten leiden, hatten zumindest einmal in ihrem Leben eine Panikattacke.
Jeder, der so etwas schon erlebt hat, weiß, dass es alles andere als angenehm ist. Manche Betroffene entwickeln sogar eine Angst vor der Angst – also die Furcht vor einer weiteren Panikattacke.
So schlimm und unangenehm sie auch sein mag, sie erfüllt eine wichtige Funktion in unserem Körper. Man kann sie mit einem Vulkan vergleichen: Dieser bricht aus, wenn der Druck zu groß wird. Übertragen auf Panikattacken bedeutet das, dass sie oft das Ergebnis vieler verdrängter Ängste sind. Der Körper kann diese nicht länger unterdrücken – und es kommt zum Ausbruch.In Wahrheit handelt es sich also um eine Schutzfunktion, die uns hilft. Noch nie ist jemand an einer Panikattacke gestorben. Wäre es anders, würden Therapeutenpraxen wohl täglich von Bestattungsunternehmen besucht werden. Der Körper öffnet das Ventil nur so weit, wie er die Emotionen verarbeiten kann. Sie sind auch nicht schädlich, wie viele
irrtümlich glauben. Tatsächlich gibt es Orte auf der Welt, an denen Menschen sogar Geld für eine Panikattacke bezahlen – und vielleicht gehörst auch du dazu.Die Rede ist von Freizeitparks.
Wer in einer Achterbahn einen Looping durchfährt und danach einen freien Fall aus 20 Metern erlebt, hat nahezu denselben Hormonmix im Körper wie bei einer Panikattacke: Eine große Dosis Adrenalin und Cortisol wird ausgeschüttet.
Für den Körper ist es ein identischer Zustand – der große Unterschied liegt im Widerstand. Eine Panikattacke verhält sich wie jede andere Angstemotion: Lassen wir sie zu und kämpfen nicht dagegen an, vergeht sie mit der Zeit von selbst. Doch je mehr wir uns wehren, grübeln und das Gefühl zum Problem machen, desto schlimmer wird es.Dieses Phänomen lässt sich nach einer Achterbahnfahrt gut beobachten. Man hat noch minutenlang weiche Knie, zittert, das Herz pocht, und man ist hellwach – all das sind Symptome, die denen einer Panikattacke stark ähneln.
Der entscheidende Unterschied liegt in der inneren Bewertung und dem Widerstand. Kaum einer denkt sich in diesem Moment Sätze wie:
„Oh Gott, was passiert gerade mit mir? Ich halte das
nicht aus!“
Nein, man behandelt es wie das Normalste der Welt und die Stresssymptome klingen von allein wieder ab.Genau das brauchen wir auch bei einer unfreiwilligen Panikattacke. Wir ergeben uns ihr vollständig, spüren die Emotionen dahinter und versuchen nicht, sie wegzudrücken oder zu verändern. Wir grübeln auch nicht über den Auslöser oder den Grund der Attacke.Wenn wir so vorgehen, kann die Panikattacke möglichst schnell wieder abklingen. Und auch hier gilt: Je weniger wir sie loswerden wollen, desto schneller wird sie von selbst gehen.
Hinweis!
Ein klassisches Muster bei Panik ist das Grübeln. Man steigert sich gedanklich so sehr in die Angst hinein, dass der innere Druck immer weiter wächst – bis die Attacke der einzige Weg ist, um sich zu entladen. Genau deshalb kann das bewusste Unterbrechen des Grübelns ein entscheidender Schritt sein, um eine Attacke zu verhindern.
Allerdings steht uns dabei oft eine Sache im Weg:
Wie du sicherlich in dir bemerkst, versucht dein ganzes System, die nächste Panikattacke um jeden Preis zu verhindern – und genau dadurch entstehen destruktive innere Haltungen.Doch wie sehen diese eigentlich aus?
• „Ich darf jetzt keine Panikattacke bekommen!“
• „Mein Leben sollte nicht so verlaufen!“
• „Ich würde es nicht aushalten, wenn ich dort eine Panikattacke bekomme!
Diese inneren Haltungen wehren sich gegen die Möglichkeit, dass du erneut eine Panikattacke oder etwas ähnlich Schlimmes erleben könntest – und genau das ist das eigentliche Problem.Wenn du zum Beispiel keine Angst vor dem Autofahren hast, liegt das daran, dass du einen bestimmten Glaubenssatz in dir trägst, wie:
„Ja, ich könnte theoretisch einen tödlichen Unfall haben – das wäre nicht schön, aber dann ist es so.“
Dir ist bewusst, dass Autofahren gefährlich sein kann, doch du akzeptierst dieses Risiko, anstatt dagegen anzukämpfen – und genau deshalb entwickelt sich kein gedanklicher Widerstand und somit keine Angst davor.
Hast du jedoch Angst vor der nächsten Panikattacke, liegt das immer an inneren Haltungen wie:
„Ich könnte wieder eine Panikattacke bekommen – und das darf auf gar keinen Fall passieren!“
Dieser Gedanke erzeugt Widerstand und hält die Angst vor der Panik ab diesem Moment dauerhaft aufrecht.
Natürlich ist eine Panikattacke extrem unangenehm und überwältigend – keine Frage. Doch das eigentliche Problem ist:
Die Angst davor verhindert nicht, dass sie wiederkommt. Im Gegenteil – starker Stress kann Panik sogar noch verstärken.
Wir glauben, dass unser gedanklicher Widerstand uns schützt und hilft – doch in Wirklichkeit bewirkt er genau das Gegenteil. Solange wir unsere inneren Bewertungen nicht verändern, bleibt die Angst vor der Panikattacke bestehen. Deshalb ist es entscheidend, diese Bewertungen bewusst anzupassen.Das hat einen zentralen Effekt: Das Grübeln hört auf – wir gießen kein Öl mehr ins Feuer. Erst wenn wir keine neue Energie mehr in die Angst investieren, kann sie langfristig schwinden. Grübeln ist der Treibstoff der Angst und direkt mit destruktiven inneren Haltungen verknüpft. Je negativer diese Haltungen sind, desto stärker und länger kreisen unsere Gedanken.Das erklärt, warum Betroffene oft stundenlang über die nächste Panikattacke nachdenken – ohne jeglichen Zweck.
Der Grund für dieses Nachdenken ist das Bedürfnis, etwas zu lösen oder zu verhindern. Doch genau hier liegt das Problem: Bei Panikattacken gibt es nichts, was wir gedanklich lösen können – im Gegenteil, wir verstärken die Angst nur noch mehr.Ändern wir jedoch unsere inneren Haltungen auf die richtige Weise, hört das Grübeln automatisch auf – denn ohne inneren Konflikt gibt es kein Problem mehr, das gelöst werden muss. Die Angst verschwindet dann als natürlicher Nebeneffekt. Nicht von heute auf morgen, aber über die nächsten Wochen und Monate.
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Woher ich das weiß?
Weil ich selbst ca. vier Jahre lang unter einer generalisierten Angststörung gelitten habe – mit gefühlt jedem körperlichen Symptom, das man sich nur vorstellen kann.Angst hat mein Leben kontrolliert. Jeder Tag war ein einziger Kampf ums „Überleben“. Ich weiß, wie lähmend und ausweglos sich das anfühlen kann – und wie sehr man sich einfach nur wünscht, endlich wieder normal leben zu können.
Ich habe alles probiert:
5–6 Psychotherapien, Hypnose, Atemübungen, Supplements, Entspannungsverfahren, Vagusnerv-Übungen, Bücher, Podcasts – du kennst das Spiel.Doch nichts davon brachte die nachhaltige Veränderung, die ich mir so sehr gewünscht hatte. Erst als ich aufgehört habe, mich auf Einzellösungen zu stützen – und begonnen habe, das Thema ganzheitlich und systematisch anzugehen – hat sich alles verändert.Nicht von heute auf morgen, aber stetig.Und genau deshalb habe ich das VIP Angstfrei-Programm ins Leben gerufen.Ich nenne es manchmal liebevoll „Angststudium“.Denn in diesem Programm bekommst du nicht irgendwelche Tools und Techniken, die dich kurzzeitig beruhigen sollen.Nein – davon hast du schon genug gelernt.Sondern du bekommst eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du deine Ängste nachhaltig bewältigen kannst.
Bis ins kleinste Detail erklärt.Ohne Bullshit und falsche Versprechen.Denn ich glaube, es gibt wenig Wertvolleres im Leben, wie wieder ein entspanntes Leben ohne Einschränkungen führen zu können.______________________________________________________
Wann immer du bereit bist, deinen Ängsten die Stirn zu bieten – dann lass uns quatschen.
In einem kostenlosen Erstgespräch zeige ich dir meine einzigartige 5 Schritte-Methode und wie du sie direkt auf deine Angstsituation anwenden kannst.Danach entscheidest du, ob du beim Programm mitmachen möchtest – oder nicht. Egal, wie du dich entscheidest: Wir bleiben Freunde – versprochen :)Trage dich heute noch für ein kostenloses Erstgespräch ein und sichere dir die Chance auf ein exklusives Geschenk im Wert von über 240€ - als Dank für deinen Mut. (sprich mich im Gespräch einfach dazu an)Ich freu mich auf dich!
Jakob
*um den Ton hören zu können, einfach das "Vergrößerungszeichen" rechts unten im Video anklicken und dann die Lautstärke erhöhen.












